Ev. Kirchengemeinde Boxhagen-Stralau

Jugendliche

A-Teamer

Die A-Teamer sind in der 7. Klasse und die Jugendlichen, die mit 14 Jahren konfirmiert werden wollen (natürlich sind auch diejenigen herzlich willkommen, die einfach mal reinschnuppern wollen und sich noch nicht sicher sind, ob sie konfirmiert werden wollen).

Was versteckt sich hinter den A-Teamern? Es geht in erster Linie darum, dass wir uns kennen lernen. Und das geht am besten, wenn man etwas zusammen macht: Spielen, Kochen, Theater spielen oder Videos drehen – das hängt davon ab, worauf Du Lust hast. Wenn Du die Fernsehserie „A-Team“ kennst, dann weißt Du, wie viel Spaß Gemeinschaft und Kreativität machen können.
Und dann gibt es gleichzeitig die Möglichkeit mal auszuprobieren, Mitarbeiter in einer Gruppe zu sein. Dabei lernt man zum Beispiel, wie man Spiele anleitet, wie man in einer Gruppe aufeinander aufpasst und Vieles mehr.

Die A-Teamer treffen sich immer mittwochs von 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr im Jugendraum in der Offenbarungskirche. Komm doch einfach mal dazu!

 

Jugendgruppe (B-Teamer)

Wir treffen uns immer mittwochs in der Zeit von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Jugendraum in der Offenbarungskirche, Simplonstraße.

Eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren.

In der Jugendgruppe machen wir alles das, was in der Konfirmandenzeit Spaß gemacht hat – ohne den Unterricht. Wir kochen, spielen, machen kreative Projekte und reden über Gott und die Welt. Daneben beschäftigen wir uns auch damit, welche Aufgaben man als Teamer hat und probieren unsere Ideen aus.

Wenn Du Lust hast, dabei zu sein, dann komm einfach mal mittwochs vorbei. Wir freuen uns auf Dich!

 

Curriculum Teamerausbildung

Curriculum Teamerausbildung

Wer wissen will, wie die einzelnen Gruppen bei uns organisiert sind, der kann einfach auf das Organigramm klicken. Hier findest Du knappe Infos zur Teamerausbildung in unserer Gemeinde. Wenn Du Interesse oder Fragen hast, dann melde Dich doch einfach per Mail bei Pfarrer Stets oder komm einfach mal vorbei.

Da bei uns die Konfirmanden- und die Jugendarbeit eng miteinander verbunden sind, lohnt sich auf für die älteren Jugendlichen (und natürlich für die Erwachsenen) ein Blick und unsere Konzept Konfirmanden- und Jugendarbeit.

 

 

 

 

Für die Einen ist es Neuland, für die Anderen das Normalste der Welt.

Jugendseite im Ostkreuz-Magazin Januar/ Februar 2014 von Pfarrer Malte Stets mit Jan, Sophie, Finn und Götz

 

© grafikplusfoto – Fotolia.com

 Längst ist das Internet im Alltag vieler Menschen angekommen. Für unsere Gemeinden ist es beispielsweise selbstverständlich, mit einer eigenen Seite im Internet vertreten zu sein.

Oft höre ich Sätze wie: „Internet, das ist doch nur etwas für die jungen Leute.“ In der Tat ist es so, dass Jugendliche heute mit einer großen Normalität das Internet nutzen. Dennoch darf diese Tatsache nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch junge Menschen Chancen und Risiken abwägen lernen müssen und dass manche Entwicklung bei ihnen durchaus Kritik hervorruft.

Auf diesem Hintergrund haben wir uns bei einem Treffen der A-Teamer über das Thema „Internet“ unterhalten.

 

Jan, Sophie, Finn und Götz erzählen, dass sie beim Stichwort Internet zunächst an Informationsbeschaffung denken. Gleich danach fallen aber auch Stichworte wie Spielen, Chatten, Kontakt zu Anderen halten. Neue Freunde findet man aber nur sehr schwer über das Internet: „Bei Facebook ist man ja „befreundet“, aber da kann man ja auch Leute nehmen, mit denen man nicht richtig befreundet ist. Eine Freundin hat mittlerweile 200 Freunde, obwohl davon nur 5 wirklich ihre Freunde sind.“ Dieser Fall ist sicher eine Ausnahme. Die meisten Jugendlichen sind sehr vorsichtig bei der Auswahl ihrer Online-Freunde: Wenn ich jemanden persönlich kenne, würde ich ihn als Freund annehmen, wenn ich ihn nicht persönlich kenne, dann würde ich das nicht machen.“ Finn erklärt, dass er den Begriff „Freundschaft“ durchaus differenziert sieht: Wenn du irgendjemand Unbekanntem ne Anfrage schickst, dann ist das natürlich keine Freundschaft. Dann ist das einfach nur irgendjemand.“ Hinter einer echten Freundschaft verbirgt sich also mehr, als Facebook und andere soziale Netzwerke das suggerieren. Richtige Freundschaft ist Ehrlichkeit, dass man sich kennt. Wenn man sich trifft, wenn man was offen zugeben kann, ohne dass einem das peinlich ist, oder dass man sich alles erzählen kann. Vertrauen haben.“

 

Das Internet spielt aber nicht nur in der Freizeit der Jugendlichen eine wichtige Rolle. Auch in der Schule wird das Netz genutzt. Das beginnt bei der einfachen Informationsbeschaffung für Hausaufgaben und geht bis dahin, dass wichtige Informationen von der Schule per Internet verfügbar gemacht werden. So erzählt Jan: In der Schule wird vorausgesetzt, dass man Internet hat. Der Vertretungsplan steht im Internet und wenn sich kurzfristig was ändert, dann kriegt man das nicht unbedingt mit. Klar kann man auch telefonieren oder so. Aber über Skype geht es halt einfach schneller.“ Wichtig ist aber, dass im Internet – wie auch im realen Leben – die eigenen Räume der Jugendlichen respektiert werden. Sophie reagiert kritisch auf die Frage, ob Lehrer über das Netz zum Beispiel mit Facebook Hausaufgabenhilfen geben sollten: „Ich finde es eigentlich ganz gut, dass ich mich nicht mit meinen Lehrern auf Facebook treffen muss. Erst mal bin ich gar nicht auf Facebook. Und wenn jetzt alle anderen aus meiner Klasse da wären außer mir, dann hätte ich ein großes Problem.“ Und Götz ergänzt: Manche Lehrer haben am Anfang viel per E-Mail gemacht, aber das ist auch weniger geworden.“

 

Neben den vielen Vorteilen in der Nutzung des Internets sehen die A-Teamer aber auch Gefahren. So haben sie in ihrem Umfeld schon die verschiedensten Formen des Cybermobbing erlebt. Sie erzählen davon, wie öffentlich Mitschüler denunziert werden oder auch, wie ganz subtil vorgegangen wird. Da verschickt jemand Freundschaftsanfragen an die ganze Klasse – und nicht eine einzige wird bestätigt. Die Folgen beschreiben die A-Teamer: Man sagt immer, mal soll das ignorieren. Aber wenn es einer macht, dann macht es der beste Freund auch und so weiter. Und dann sind das irgendwann alle deine angeblichen Facebook-Freunde.“ „Das schlimme ist, dass Du nie weißt, wer das ist. Die haben dann einen komischen Namen und dann kann man nicht mehr nachvollziehen, wer das gewesen ist.“ „Und dann sagt man, das geht einem nicht nah, aber das geht einem schon nah.“

 

Jugendliche leben mit dem Internet. Jeden Tag haben sie mit den Chancen und den Gefahren zu tun. Wir Erwachsenen sollten mit den ihnen gemeinsam Möglichkeiten suchen, Maßstäbe für den Umgang mit dem alltäglichen Neuland zu entwickeln.

 

 

 

Infobox:

A-Teamer: Jugendgruppe für die 12-jährigen Jugendlichen, die ab Sommer Konfirmanden an der Offenbarungskirche sind.

Facebook: dt.: Gesichtsbuch. Soziales Netzwerk, das Kommunikation ermöglichen soll. Dazu legt man sich ein Benutzerprofil an, in welchem z.B. Hobbys, Interessen, aber auch Bilder u.ä. gespeichert werden. Um sich mit anderen Profilen zu verbinden, stellt man eine Freundschaftsanfrage, die bestätigt werden muss. Damit ist man dann auf Facebook befreundet.

chatten: dt.: sich (im Internet) unterhalten. Dazu werden Textnachrichten verschickt. Dies passiert in sog. sozialen Netzwerken wie Facebook, aber auch über Dienste wie Skype, die neben den Textnachrichten sogar Internettelefonie (auch mit Bild) erlauben.

Cybermobbing: Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen über das Internet. Laut Studien sind über 30% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer von Cybermobbing betroffen.