TheaterOffenbarung

Gesegnete Mahlzeit

Die Bewohner*innen der kleinen Seniorenpension “Sonnenschein” werden von den Besitzern, dem Ehepaar Salm, sehr kurz gehalten. Die restriktive Hausordnung lässt kaum Spielraum für Lebensfreude und eigene Aktivitäten.
Den größten Teil des Tages verbringen die Pensionär*innen in einem Gemeinschaftsraum, in dem sie sich gegeneinander ausspielen und auf die nächste Mahlzeit warten.
Alles ändert sich, als eines Tages ein neuer Gast ankommt:
Elfie, gerade aus dem Knast entlassen, aber durch eine Erbschaft vermögend, voller Optimismus und Tatendrang.
Sie weckt die Pensionär*innen Bella von Tadler, ehemalige Pianistin, René Meier-Raffael, ehemaliger Schauspieler, Griseldis und Kurt Borasch, einst Besitzer einer Privatbank, aus ihrer Lethargie. Nichts bleibt, wie es war!

Ganz in der Tradition des Volkstheaters stehend greift die Komödie „Gesegnete Mahlzeit“ die Frage auf, wie unsere Gesellschaft mit ihren Alten umgeht – natürlich mit einem Augen- zwinkern und einer großen Portion schwarzen Humors.

„Gesegnete Mahlzeit“ ist die erste Produktion der TheaterOffenbarung.

Wir spielen am Samstag, 15. September, 19.30 Uhr, und am Sonntag, 16. September, 16.00 Uhr. Immer in der Offenbarungskirche. Der Eintritt ist frei, um eine Ihrem Einkommen angemssene Spende wird gebeten.

„Sehn wir doch das Große aller Zeiten…

…Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, / Sinnvoll still an uns vorübergehn. / Alles wiederholt sich nur im Leben, / Ewig jung ist nur die Phantasie; / Was sich nie und nirgends hat begeben, / Das allein veraltet nie!“

Was Friedrich Schiller in seinem Gedicht „An die Freude“ beschreibt, ist vielen Christenmenschen nicht fremd: Theater als ein Ort der Phantasie, des Eintauchens in eine fremde Welt. Gleichzeitig die Auseinandersetzung mit den ganz individuellen Themen, der eigenen Person. Und nicht zuletzt: Theater darf und will auch unterhalten!

Weitere Informationen gibt es gerne per E-Mail an stets@boxhagen-stralau.de